Die Pony/Pferde - Abenteuerzeltlager –

Seit 2004 laden wir zu Abenteuerzeltlagern ein. Mit mehr als 50 Teilnehmern und jeweils rund 20 Mitarbeitern entsteht eine kleine Zeltstadt mitten auf einer großen Wiese. Jedes Zeltlager geht eine Woche lang. Jungs und Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren kommen gleich zu Beginn der Sommerferien. Eine Woche später startet das Camp für Mädchen von 11 bis 15 Jahren. Seit dem Jahr 2016 laden wir in der 4. Ferienwoche zu einem Camp für Mädchen von 9 bis 14 Jahren ein.

 

Jedes Jahr stehen die Camps unter einem andern Thema. Diese Thema gibt das Ambiete, die Phantasiewelt vor, in die die Teilnehmer eintauchen. Egal, ob wir in die Welt der Coyboys und Indianer im Wilden Westen, oder die Welt der orientalischen Märchen in 1001 Nacht, gleichgültig, ob Frankreich zur Zeit der 3 Musketiere oder die Welt der Pyramiden: Immer landen die Kinder mitten in einer der großen Erzählungen der Bibel und übernehmen die Rolle, den Charakter, die systemische Position einer der handelnden Personen oder Gruppen. So wird die Geschichte Gottes mit den in dieser Geschichte lebenden Menschen für eine zeitlang ihre Geschichte. Dann ist es nicht mehr weit bis zur Entdeckung, dass Gott auch in ihrem Alltag so nahe ist, so erlebbar ist wie bei den Menschen, die die Kinder im Camp verkörpert haben. Gott, mein Begleiter. Gott, mein Freund. Mein Gott, der mich stark macht. Mein Gott, der meinem Leben Sinn gibt. Mein Gott, der mein Leben glücklich macht. – Und Gott wird auf ganz einzigartige Weise wirklich lebendig.

Camp-Geschichte: Die Themen

• 2004: Indianerlager

• 2005: Beduinenlager

• 2006: Robin Hood Lager

• 2007: Der Wilde Westen

• 2008: Expedition Indien

• 2009: Viva la Mexiko!

• 2010: Jerusalem – Reiten im Schatten des Tempels

• 2011: Abenteuer in der Prärie – Indianerlager

• 2012: Die drei Musketiere

• 2013: Auf der Suche nach dem Juwel vom Orient

• 2014: Lucky Luke

• 2015: Mission: Kleopatra

• 2016: Die Rückkehr des Königs

• 2017: Expedition Indien

• 2018: Yakari im Indianerlager

• 2019: Ostwind

• 2020: Spirit

Camp-Geschichte: Schlaglichter aus 15 Jahren Campleben

- Eine Hochzeit im Zeltlager: Dumm nur, dass Indiana Jones die falsche Braut bekommen hat und die Pferde (sie stehen für Gottes Segen) geklaut waren. Erst zum Schluss wird klar, wem die Pferde wirklich gehören. "Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn ..." (Expedition Indien, 2017)

 

- Leuchtende Gesichter, erleichtertes Lachen: König Richard ist zurück und übernimmt die Herrschaft! – Die Zeit, da Robin Hood mit den Seinen als sein Stellvertreter unterdrückt wurde, ist vorbei. Selten so erleichterte Gesichter gesehen. (Die Rückkehr des Königs 2016)

 

- Normalerweise lieben Campteilnehmer ihre Mitarbeiter. Hier aber war alles anders. Und als es darum geht, Pferde wiederzubekommen, zögern die Kinder nicht, die Mitarbeiterin zu verkaufen. Erst spät entdecken sie, dass diese Mitarbeiterin sie rettet und es kommt zur großen Versöhnung (Mission: Kleopatra, 2015)

 

- Wir reisen mit dem Zug in den Wilden Westen: Abfahrt am Bahnhof Hechingen, am Fuß der Burg Hohenzollern. Beim Zwischenhalt in Dotternhausen steigen verwegen aussehende Gestalten zu: Die Daltons. Sie versetzen alle in Angst und Schrecken, bis Lucky Luke auf seinem Pferde Jolly Jumper den Zug einholt und die Banditen in die Flucht schlägt.  Soweit die Camphandlung. Dummerweise wurden die Banditen von einer Frau beobachtet, sie rief die Polizei und Terroralarm wurde ausgelöst. Unsere "Camp-Daltons" sagen sich unvermutet vier Streifenwagen gegenüber. Das Missverständnis wurde aufgeklärt und die gerade in Stuttgart startende Anti-Terror-Einheit durfte im Quartier bleiben. Gott sei Dank. (Lucky Luke, 2014)

 

- Das ganze Zeltlager spielt verrückt, alle sind auf der Suche nach einem sagenumwogenen Juwel. – Erst am Ende kann man entdecken, dass dieser Juwel ein Mensch ist. ("Auf der Suche nach dem Juwel vom Orient, 2013)

 

- Im Zeltlager gehen geheimnisvolle Dinge vor sich: Der König ist gefangen von einem Irren, an den nicht ranzukommen ist und der alle in Schrecken versetzt. Die drei Musketiere setzen alles daran, den Schuldigen zu finden. Erst ganz am Ende sehen sie den Verrückten von Angesicht zu Angesicht. Es stellt sich heraus, dass der eigentlich nur heim will zu seiner Mami ...

("Die drei Musketiere", 2012)

 

- Das pralle Leben beginnt, als die Kids den alten Häuptling aus dem Lager jagen, sein Gold an sich nehmen und das Zeltlager-Leben in vollen Zügen genießen. Das heißt: Essen, was die Küche hergibt, Reiten, Voltigieren, tolle Sachen basteln und und und ... Doch irgendwann ist das Gold weg. Sind die Cowboys, die da auftauchen, wirklich die Freunde, als die sie sich darstellen? Kann man die reichen Cowboys wirklich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans? – Leider nicht, so dass die Kids irgendwann völlig abgebrannt mit ihrem Gepäck vor dem Zeltlager stehen und überlegen müssen, wie das alles angefangen hat.

("Abenteuer in der Prairie", 2011)

 

- Auf dem Weg ins Zeltlager begegnen die Kids einem Mann, der seine Pferde sucht. – Auf der Suche danach kommt er auch ins Camp und wird von den Teilnehmern zum König gesalbt. Doch zunehmend dreht er durch, tyrannisiert seine Umgebung und will Tim, dem jugendlichen Helden im Lager, ans Leder. Tim flieht mit allen Teilnehmern in eine Kirche, wo alle zusammen übernachten. Die Kuttenleute kümmern sich inzwischen um den tyrannischen König, so dass alle wieder sicher ins Lager zurückkönnen. Auch wenn das Leben noch so undurchsichtig und verworren erscheint, lädt Gott uns ein, auf ihn und seinen Plan zu vertrauen. (2010)

 

- Lagercheffin Donna Anna dreht zunehmend durch: Jede Aktivität im Lager wird mit Punkten belohnt oder bestraft. Desgleichen jedes Verhalten ihr gegenüber. Lange dauert es, bis die Kinder entdecken, wie sie hierdurch erpresst werden. Dann aber gibt es kein Halten: Mithilfe von Zorro gelingt es ihnen, Donna Anna loszuwerden und zu lernen, dass wir alle mehr sind, als ein Bewertungssystem erkennen lässt: Um unserer selbst willen von Gott geliebt und anerkannt und geschätzt und geachtet. (2009)

 

- Auf der Jagd nach dem sagenumwogenen Schatz der Schätze wird der Maharadscha (indischer Fürst) eingeschläfert, auf einem See ausgesetzt und das ganze Zeltlager rückt nachts heimlich aus. - Erst als es finstere Nacht ist, halten wir den Schlüssel in den Händen. Nur: Wie kommen wir jetzt wieder heim? (Camp 2008)

 

- Anreisen mit der Postkutsche wie angekündigt? - Pustekuchen, die wird überfallen und alle fliehen zu Fuß vor einem wildgewordenen Sheriff (Camp 2007)

 

- Anreise und Zeltaufbau auf einem Turm auf 1000 m Höhe? - Kann das noch schlimmer kommen? - Es kann! (Camp 2006)

 

- Wenn Mitarbeiter zu Spionen des Gegners werden, angebliche Helfer einen versuchen zu erpressen, gut böse und böse gut zu sein scheint, dann wird es richtig schwer, treu zu warten, bis König Richard wieder kommt. (Camp 2006)

 

- Nach ausgiebigem Shopping auf dem orientalischen Bazar ins Lager einziehen? - Schade, dass ein feindlicher Stamm dieses inzwischen in seinen Besitz gebracht hat und sich die Kämpfe bis nach Mitternacht hinziehen. (Camp 2005)

 

- "Hauptsache gesund?" - Schlangenbisse im Lager lassen alle erschaudern. - Und selbst aufs Klo gehen schließlich alle nur noch stampfend und zittern. Doch das Geheimnis wird gelüftet ... (Camp 2005)